Eine bedruckte Tafel im Format A2 mit deinem Verfahren, davor ein batteriebetriebenes E-Paper-Gerät mit fünf Antworttasten. Aufhängen, mitmachen lassen, im selben Beteiligungsprojekt auswerten.
Wer eine Meinung hat, muss sie auch äußern können. Die üblichen Formate machen das schwer — und verzerren so das Bild, das eine Verwaltung von ihrer Bevölkerung bekommt.
Abendtermine erreichen die, die ohnehin schon kommen. Wer Schicht arbeitet oder Kinder ins Bett bringt, bleibt außen vor.
Link finden, registrieren, Daten angeben. Jeder Schritt kostet Teilnehmende — und die Onlineumfrage erreicht nur, wer den Kanal schon kennt.
Beteiligung findet dort statt, wo gerade niemand betroffen ist. Der Ort, um den es geht, kommt im Verfahren selbst nicht vor — und wer ihn täglich benutzt, wird nicht gefragt.
Die Box misst 244 × 189 × 65 mm. Hinter der klaren Scheibe liegt ein monochromes 7,5-Zoll-E-Paper mit 800 × 480 Punkten, quer eingebaut. Darunter sitzen fünf Taster in gleichmäßiger Teilung als Antwortskala — das Display zeichnet über jedem einen Pfeil auf seinen Knopf. Ein sechster Taster sitzt abgesetzt an der rechten Kante.

Die Tafel ist die Fläche, die im Vorbeigehen wirkt. Die Box allein ist aus zehn Metern nur ein schwarzer Kasten.
Wappen, Wortmarke, Thema, Frist und der QR-Code zur Projektseite stehen auf der Tafel. Auf dem Display ist dafür kein Platz: 800 × 480 monochrom tragen die Frage und die fünf Antwortoptionen. Ohne Tafel weiß niemand, wer da fragt.
Am Pfostenstandort ist die Tafel die Befestigung, nicht die Dekoration. Die Box wird von hinten an die Tafel geschraubt, die Tafel hängt mit zwei Bandschellen am Pfosten.
Die Tafel ist A2 hoch (420 × 594 mm, rund 3,2 kg), 10 mm PVC-Hartschaum, bedruckt mit deinem Verfahren: Kopfband, Headline, drei Spalten, Box im unteren Drittel.
Die Mitmachbox bringt einen Kanal dazu — das laufende Verfahren bleibt, wo es ist. Dafür gibt es drei Wege.
Box und Plattform von uns. Umfragen anlegen, Tafel gestalten, Geräte verwalten, Ergebnisse auswerten und exportieren, eigene Zugänge für dein Team. An einer bestehenden Plattform wird dafür nichts geändert — es braucht gar keine.
Die Box läuft auf unserer Plattform, dein Portal behält seine Rolle. Die Ergebnisse gehen als CSV-Export oder als Report-PDF hinüber, etwa um sie auf der Projektseite zu veröffentlichen.
In der Consul-Version von demokratie.today, der Beteiligungsplattform für Städte, Landkreise und Gemeinden, ist die Box eine Projektphase — du arbeitest im gewohnten Consul-Layout, ohne ein zweites System zu lernen. Fragen im Verwaltungsbereich schreiben, Version veröffentlichen, auf Geräte ausrollen — Ergebnisse und CSV liegen im selben Projekt wie die Online-Phasen.
Auf allen drei Wegen gilt: Jeder Standort lässt sich einzeln auswerten und mit den anderen vergleichen — und dieselbe Frage kann im selben Verfahren zusätzlich online laufen. Vor Ort und online sind keine zwei Entscheidungen, sondern ein Vorgang.
Kein Link, keine Anmeldung, kein Formular. Wer vorbeikommt, drückt eine Taste und ist beteiligt.
Keine Standdienste, kein Klemmbrett. Die Box fragt rund um die Uhr, auch bei Regen und im Winter.
Offline- und Online-Phasen laufen im selben Beteiligungsprojekt — eine Auswertung, keine zwei Datentöpfe.
Jede Antwort trägt Zeitpunkt, Umfrageversion und den Standort ihrer Box — nachvollziehbar auch im Ausschuss.
Vormittags die eine Umfrage, nachmittags eine andere, am Wochenende eine dritte. Jede Umfrage bekommt ihre Zeitfenster nach Wochentag und Uhrzeit, die Box wechselt von selbst. Niemand muss dafür vor Ort sein.
Tafel und Box kommen als Mietgeräte — inklusive Befestigungsmaterial und Werkzeug.
Die Umfrage entsteht als Phase in deinem Beteiligungsprojekt: Fragen schreiben, als Entwurf halten, dann veröffentlichen.
Tafel mit zwei Bandschellen an den Pfosten, Box von hinten an die Tafel schrauben.
Ergebnisse je Standort vergleichen, den Report als PDF herunterladen oder alle Antworten als CSV exportieren.
Jede Antwort landet mit Standort und Zeitpunkt in der Plattform. Du siehst die Zahlen schon während der Laufzeit, vergleichst die Standorte und gibst am Ende einen Report weiter, den du im Gemeinderat zeigen kannst. Statistik-Kenntnisse brauchst du dafür nicht.
Die Übersicht zeigt für jede laufende Umfrage die Teilnahmen gesamt, heute und in den letzten sieben Tagen, den Anteil online und den Verlauf je Standort. Für jede Box siehst du den letzten Abgleich, den Akkustand und wie viele Tage er noch reicht.
Jede Frage mit Balken, Prozent und Anzahl, für alle Antworten, einen Standort oder nur online. Den Verlauf gibt es je Tag und, mit einem Tipp auf den Tag, je Stunde. Online-Antworten, die nach einer Person mehrfach aussehen, sind markiert, und du entscheidest, ob sie bleiben.
Bis zu sechs Kernaussagen entwirft die KI, dein Team ändert sie und gibt sie frei. Kreuztabellen zeigen die Antworten nach Erhebungsort und nach bis zu drei Merkmalen, etwa der Altersgruppe. Gruppen unter zehn Personen sind markiert.
Alle Antworten als CSV, die sich in Excel öffnen lässt, dazu die eigenen Antworten als eigene Datei. Den Report lädst du als A4-PDF herunter, auf Deutsch oder Englisch, als Zwischenstand oder zum Abschluss.
Neun fertige Bilder für Social Media, einzeln oder als ZIP, dazu Entwürfe für Pressemitteilung und Amtsblatt als Word-Datei, Pressefoto und Infografik im Pressepaket. Alles entsteht aus den freigegebenen Kernaussagen.
Die Bürgerseite eines Projekts läuft mit wenigen Zeilen Code auch auf der Website deiner Stadt, mit Umfrage und Ergebnissen oder nur mit den Ergebnissen. Welche Websites das dürfen, legst du in der Plattform fest.
So sieht ein Report aus, wie du ihn aus der Plattform herunterlädst: sieben Seiten A4 mit Kennzahlen, Kernaussagen, Ergebnissen je Frage, Kreuztabellen und Methodik.
Beispielbericht, erfundene Daten der Stadt Musterhausen
Beispielbericht herunterladen (PDF, 170 KB)Für die Kernaussagen bekommt die KI nur zusammengefasste Zahlen: Summen, Anteile und Kreuztabellen. Einzelne Antworten, Daten der Boxen oder Angaben zu Personen gehen nicht an die KI. Sichtbar werden nur Kernaussagen, die dein Team geprüft und freigegeben hat.
So sieht der native Weg im Detail aus — drei Punkte, die den Unterschied zu einem Gerät ohne Plattform ausmachen.
Eine veröffentlichte Version ist unveränderlich — wer danach etwas ändert, erzeugt eine neue Version. Jede Antwort bleibt an der Version hängen, gegen die sie erhoben wurde. Die Kennung einer Antwort entsteht auf dem Gerät, damit sie ohne Funk existieren kann, und ist dort eindeutig — ein abgebrochener Funkkontakt erzeugt keine Doppelstimme.
Jeder Standort einzeln und Standorte im Vergleich. Offline- und Online-Antworten als CSV aus demselben Projekt.
Standort, Akkustand, verbleibende Akkutage und letzter Abgleich für jede Box.
Seitlich wischen für Antworten und Status.
Eine Antwort je Frage. Ein Knopfdruck, weiter zur nächsten Frage.
Mehrere Antworten sind möglich, jede zählt einzeln in die Auswertung.
Die Optionen tragen Zahlenwerte, damit sich Mittelwerte bilden lassen.
Eine Antwort je Frage kann „Etwas anderes“ sein. Wer sie drückt, sieht einen QR-Code und schreibt die Antwort am eigenen Handy. Die Box läuft derweil weiter.
Neu: Leichte Sprache. Fragen auf Deutsch schreiben, bis zu vier weitere Sprachen wählen, die KI übersetzt, auf Wunsch auch in Leichte Sprache, die dein Team vor dem Veröffentlichen prüft. An der Box wählt man die Sprache per Taste auf dem Startbildschirm.
Die nächste Frage hängt von der vorigen Antwort ab. Wer bei Frage 2 „Nie" drückt, bekommt die Fragen zur Nutzung nicht gestellt, sondern springt weiter.
Jede Frage kann Pflicht oder freiwillig sein.
Jedes Gerät entsteht einzeln: Gehäuse aus dem 3D-Drucker, Platine bestückt, Scheibe lasergeschnitten. Wir bauen in kleinen Serien — und die Nachfrage läuft der Produktion voraus.
Die erste Serie ist vergeben. Wer jetzt auf die Warteliste geht, ist dran, sobald wir die nächsten Termine vergeben.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Ob gemietet oder gekauft — Plattform, Mobilfunk und Support laufen bei jedem Paket mit.
Wie die Box ihre Antworten überträgt, hängt vom Standort ab, nicht vom Verfahren. Jede Anbindung ist mit jedem Paket zu haben — das Gerät bleibt dasselbe.
Die Box bringt ihre eigene SIM mit und meldet sich regelmäßig mit wenigen Kilobyte. Am Standort ist nichts anzuschließen, in deinem Netz nichts freizuschalten.
Der Regelfall für alles, was wandert.
Steht die Box fest an einem Ort und ist ein Netz in Reichweite, hängt sie sich dort ein — im Rathaus, in der Bibliothek, im Bürgerbüro.
Für den stationären Einsatz.
Wo die Kommune ein eigenes LoRaWAN betreibt, wird die Box direkt eingebunden. Reichweite über Kilometer bei sehr geringem Verbrauch, auch dort, wo der Mobilfunk dünn wird.
Für Städte, die das Netz schon haben.
Die Pakete unterscheiden sich darin, wie lange die Box bleibt und wem sie gehört.
Ein Verfahren, ein Zeitraum. Für eine Kampagne, einen Verkehrsversuch oder eine Baustelle.
300 €netto je Box und Monat
Die Boxen bleiben ein Jahr bei dir und wandern von Verfahren zu Verfahren.
3.000 €netto je Box und Jahr
Die Box gehört dir. Das Betriebspaket hält Plattform, Mobilfunk und Garantie am Laufen.
auf Anfrageje Box, einmalig
Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer. Preisstand Oktober 2026, Änderungen vorbehalten.
Von der Tafel bis zum Bericht machst du alles selbst, im Browser unter app.mitmachboxen.de. Eine IT-Abteilung brauchst du dafür nicht, und die Hilfe erklärt jeden Schritt.
Du legst ein Projekt an, die KI gestaltet die A2-Tafel aus deinen Stichworten in einer von sieben Stilrichtungen, oder du lädst das PDF deiner Agentur hoch.
Zur AnleitungDu schreibst die Fragen mit bis zu fünf Antworten, auf Wunsch verzweigt und in bis zu vier weiteren Sprachen, und prüfst alles über einen Vorschau-Link.
Zur AnleitungDu weist die Umfrage einer Box mit Standort und Zeitplan zu und befestigst die Tafel mit zwei Bandschellen an Pfosten oder Laterne.
Zur AnleitungDu verfolgst die Teilnahmen live, filterst die Ergebnisse nach Standort und gibst den Report mit den freigegebenen Kernaussagen als PDF weiter.
Zur AnleitungDie Hilfe erklärt die Plattform und die Box: Umfrage anlegen und auf die Box bringen, Standort wählen, Montage, Akku laden und was zu tun ist, wenn etwas nicht klappt. Du erreichst sie ohne Anmeldung.
Und wenn doch eine Frage offen ist, sind wir da: info@demokratie.today oder 0176 / 821 688 78.
Im Regelfall nicht — sie bringt ihre eigene SIM mit, und die Antworten gehen mit wenigen Kilobyte per Mobilfunk raus. In deinem Netz muss nichts freigeschaltet werden. Wo du es anders willst, hängt sie sich auch ins WLAN oder in ein LoRaWAN ein.
Auf dem Gerät liegen keine Personendaten. Eine Antwort besteht aus dem Gerät, der Umfrageversion, dem Zeitpunkt und den gedrückten Optionen — mehr nicht. Eine verschwundene Box ist ein Sachschaden, kein Datenschutzvorfall. Einen Ersatz bei Diebstahl oder Vandalismus übernehmen wir einmal je Vertrag.
Mehrere hintereinander — das Display zeigt den Fortschritt an. Je Frage stehen fünf Antwortoptionen zur Verfügung, eine je Taste unter dem Display.
Ja, über eine Antwortmöglichkeit wie „Etwas anderes“. Die Box zeigt dann einen QR-Code, geschrieben wird am eigenen Handy. In der Auswertung stehen die Texte unter der Option, einzelne lassen sich ausblenden.
Auf Deutsch und auf Wunsch in bis zu vier weiteren Sprachen je Umfrage, etwa Englisch, Türkisch, Ukrainisch, Polnisch oder Russisch, und neu auch in Leichter Sprache: Die KI schreibt die Fragen nach deren Regeln, dein Team prüft sie, bevor sie auf die Box kommen. Arabisch und andere Schriften, die von rechts nach links laufen, kann das E-Paper nicht darstellen.
Ja, nach Zeitplan. Jede Umfrage bekommt ihre Zeitfenster, einmalig an einem Datum oder jede Woche an festen Tagen, etwa Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr. Die Box hat den Plan gespeichert und wechselt von selbst, auch wenn sie gerade keine Verbindung hat.
Du, direkt im Browser. Jede Frage steht mit Prozent und Anzahl da, für alle Antworten, einen Standort oder nur online, dazu der Verlauf je Tag und je Stunde. Der Report ergänzt Kernaussagen, die die KI entwirft und dein Team freigibt, und Kreuztabellen nach Standort und nach Merkmalen wie dem Alter. Alle Antworten gibt es als CSV, den Report als PDF.
Nein. Prozentwerte, Mittelwerte und Kreuztabellen rechnet die Plattform. Jede Kennzahl im Report nennt ihre Grundlage, etwa „324 von 664“, und Gruppen unter zehn Personen sind markiert. Ein Abschnitt zur Einordnung benennt die Grenzen der Befragung, etwa dass sie nicht repräsentativ ist.
Nur zusammengefasste Zahlen: Summen, Anteile und Kreuztabellen. Einzelne Antworten, Daten der Boxen oder Angaben zu Personen bekommt sie nicht. Ihre Kernaussagen sind Entwürfe, sichtbar werden nur die, die dein Team prüft und freigibt.
Ja. Der Report fasst Teilnahme, Ergebnisse je Frage, Kreuztabellen und die freigegebenen Kernaussagen zusammen und nennt Methodik und Datenquelle. Du lädst ihn als A4-PDF herunter, als Zwischenstand während der Laufzeit oder als Endstand. Wie das aussieht, zeigt der Beispielbericht im Abschnitt Auswertung.
Ja. Die Hilfe unter app.mitmachboxen.de/hilfe erklärt Schritt für Schritt die Plattform und die Box, von der ersten Umfrage bis zu Montage, Akku und Störungen, mit kurzen Videos. Und wenn doch eine Frage offen ist, schreib an info@demokratie.today.
Wir zeigen dir die Box in 30 Minuten online — mit Blick auf dein konkretes Verfahren. Danach weißt du, ob sie passt.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.